{"id":988,"date":"2018-09-17T11:16:04","date_gmt":"2018-09-17T09:16:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sulzbach-main-umgehung.de\/?p=988"},"modified":"2018-09-17T11:44:24","modified_gmt":"2018-09-17T09:44:24","slug":"ungekuerzte-originalfassung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sulzbach-main-umgehung.de\/index.php\/2018\/09\/17\/ungekuerzte-originalfassung\/","title":{"rendered":"ungek\u00fcrzte Originalfassung zum Leserbrief"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: medium;\">Leserbrief zu \u201eMan fordert, was l\u00e4ngst durch Gutachten belegt ist&#8220; <\/span><\/p>\n<p>Herr Burger meint die Begr\u00fcndung f\u00fcr seine vermeintlich \u201eumweltvertr\u00e4gliche und vern\u00fcnftigste [Nord-S\u00fcd-] Variante&#8220; in einem Statement der Regierung von Unterfranken aus dem Jahr 1984 bzw. 1985 gefunden zu haben. Unerw\u00e4hnt l\u00e4sst er hierbei, dass die Main-Auen zu dieser Zeit noch gar nicht als Naturschutz- bzw. FFH-Gebiet ausgewiesen waren. Dies ist erst 1994 erfolgt, was folglich den Schutzstatus des Gebietes gravierend erh\u00f6ht hat. Wie viel also die \u00fcber drei\u00dfig Jahre alten Einsch\u00e4tzungen heute noch wert sind und weshalb, wie er schreibt, \u201eimmer wieder teure Gutachten erstellt&#8220; werden m\u00fcssen, beantwortet sich damit wohl von selbst. Wenn im Rahmen einer Bauma\u00dfnahme Eingriffe in ein FFH-Gebiet und nicht zu vergessen auch Enteignungen m\u00f6glich sind, k\u00f6nnen wohl gerade die B\u00fcrger, deren Eigentum betroffen sein wird, vom Ma\u00dfnahmentr\u00e4ger die ordnungsgem\u00e4\u00dfe Durchf\u00fchrung der vorgeschriebenen Alternativenpr\u00fcfung erwarten. Genau dies wird derzeit getan. Auch wenn es einigen ein Dorn im Auge ist, dass die B\u00fcrgerinitiative auf m\u00f6gliche Fehler in den vorliegenden Gutachten hingewiesen hat, so sei weiterhin erw\u00e4hnt, dass ein sp\u00e4terer Hinweis, im Rahmen der Planfeststellung, das Verfahren noch um ein Vielfaches l\u00e4nger hinausgez\u00f6gert h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Herr Burger meint, jeder der sich zu Wort meldet, sollte sich mit der Vorgeschichte der Planungen befassen. Aus diesem Grund nachstehend einige Ausz\u00fcge aus den Stellungnahmen der Tr\u00e4ger \u00f6ffentlicher Belange von 2005 zu den Nord-S\u00fcd-Varianten westlich der Bahn, die ich gefunden habe: <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Landratsamt Miltenberg\/Naturschutz: \u201eAus naturschutzfachlicher Sicht bestehen erhebliche Bedenken.&#8220; Wasserwirtschaftsamt bzgl. Wasserschutzgebiet: \u201eAus wasserwirtschaftlicher Sicht ist die Errichtung der Stra\u00dfe in der Zone II grunds\u00e4tzlich abzulehnen.&#8220; Wasserwirtschaftsamt bzgl. \u00dcberschwemmungsgebiet: \u201eBeide Trassen kommen jedoch, mit Ausnahme des s\u00fcdlichen Bereichs, vollst\u00e4ndig im \u00dcberschwemmungsgebiet zu liegen.&#8220; \u201eAus wasserwirtschaftlicher Sicht ist die Planung im \u00dcberschwemmungsgebiet abzulehnen[&#8230;]&#8220; Stra\u00dfenbauamt Aschaffenburg: \u201eDie vorgesehene Linienf\u00fchrung parallel zur Bahnlinie im Mainvorland st\u00f6\u00dft unseres Erachtens hinsichtlich des \u00dcberschwemmungsgebietes, des FFH-Gebietes und der Betroffenheit der Gemeinde Niedernberg auf un\u00fcberwindbare Probleme.&#8220;<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Im Gegensatz zu Herrn Burger sehe ich weiterhin das Benennen von Fakten nicht als \u201eStimmungsmache&#8220;. Vielmehr scheint es mir im vorliegenden Fall immer wieder notwendig zu sein.<\/p>\n<p>Marion Gado Sulzbach<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leserbrief zu \u201eMan fordert, was l\u00e4ngst durch Gutachten belegt ist&#8220; Herr Burger meint die Begr\u00fcndung f\u00fcr seine vermeintlich \u201eumweltvertr\u00e4gliche und vern\u00fcnftigste [Nord-S\u00fcd-] Variante&#8220; in einem Statement der Regierung von Unterfranken aus dem Jahr 1984 bzw. 1985 gefunden zu haben. 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