{"id":98,"date":"2015-02-03T14:33:42","date_gmt":"2015-02-03T13:33:42","guid":{"rendered":"http:\/\/neu.sulzbach-main-umgehung.de\/?p=98"},"modified":"2015-12-15T16:11:30","modified_gmt":"2015-12-15T15:11:30","slug":"das-zaehe-ringen-um-transparenz-und-kein-ende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sulzbach-main-umgehung.de\/index.php\/2015\/02\/03\/das-zaehe-ringen-um-transparenz-und-kein-ende\/","title":{"rendered":"Das z\u00e4he Ringen um Transparenz &#8230;.. und kein Ende"},"content":{"rendered":"<p>Bayerisches Staatsministerium des<br \/>\nInneren, f\u00fcr Bau und Verkehr<br \/>\nz.Hd. Herrn Staatssekret\u00e4r Gerhard Eck, MdL<br \/>\nPostfach<br \/>\n80524 M\u00fcnchen<\/p>\n<p>Sulzbach, den 28. Januar 2015<\/p>\n<p><b>Umgehungsstra\u00dfe Sulzbach am Main<br \/>\nUnsere Schreiben vom 21.11.2014 und 2.12.2014<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Staatssekret\u00e4r Eck,<\/p>\n<p>am 28.01.2015 haben wir die f\u00fcr Mitte Dezember 2014 avisierte Daten-CD vom Staatlichen Bauamt Aschaffenburg erhalten &#8211; sechs Wochen nach dem zugesagten Termin! \u00dcber diese Versp\u00e4tung wurden wir erst auf Nachfrage vom 16.01.2015 informiert.<\/p>\n<p>Bereits in unserem Schreiben vom 01.12.2014 an das Staatliche Bauamt hatten wir mitgeteilt, dass wir es als unerl\u00e4sslich ansehen, dass die Bereitstellung der Unterlagen in einer angemessenen Frist vor dem Scoping-Termin erfolgt, zumal uns versprochen wurde, dass auf die Einbeziehung der B\u00fcrger gro\u00dfen Wert gelegt w\u00fcrde. Wir sind der Meinung, dass man auch im Umgang mit dem B\u00fcrger einen guten Stil pflegen und alle Beteiligten rechtzeitig informieren sollte, wenn ein Termin nicht gehalten werden kann und zeitgleich einen neuen Termin mitteilen sollte.<\/p>\n<p>Um sicherzustellen, dass B\u00fcrger Anmerkungen zum Untersuchungsrahmen schriftlich einreichen k\u00f6nnen, muss gew\u00e4hrleistet sein, dass ihnen genug Zeit zur Verf\u00fcgung steht, sich mit den Unterlagen vertraut zu machen, was nur au\u00dferhalb der beruflichen T\u00e4tigkeit m\u00f6glich ist. Auf Grund der Komplexit\u00e4t der Daten sind 14 Tage daher eindeutig zu wenig. Deshalb unsere Frage: Ist das Bayerische Staatsministerium f\u00fcr Bau und Verkehr gewillt, echte B\u00fcrgerbeteiligung zuzulassen oder endet die Beteiligung mit der Einladung als Zuh\u00f6rer zum Scoping-Termin? In diesem Zusammenhang m\u00f6chten wir zudem noch auf die bei Herrn Staatsminister Herrmann eingereichten Unterlagen von Herrn Wolfgang Wenzel hinweisen, welche die M\u00f6glichkeit einer Ostumfahrung mit <b>Nutzung des geplanten Hochwasserschutzdammes <\/b>als Staatsstra\u00dfe 2309 aufzeigt und deren Einbeziehung in die Pr\u00fcfung wir als absolut sinnvoll erachten.<\/p>\n<p>Die verschiedenen Trassenvarianten wurden anhand eines Verkehrsgutachtens auf ihre Entlastungswirkung hin \u00fcberpr\u00fcft. Diese Ergebnisse stellte das Staatliche Bauamt auf der Infoveranstaltung \u00f6ffentlich vor. Zwischenzeitlich haben wir Ausz\u00fcge aus den Z\u00e4hlergebnissen an den verschiedenen Z\u00e4hlpunkten erhalten. Hier sind uns folgende Differenzen bzw. M\u00e4ngel aufgefallen:<\/p>\n<p><b>M\u00e4ngel:<\/b><\/p>\n<p><b>a)<\/b> Zwischen der Z\u00e4hlstelle K0003 und K0002 befinden sich mehrere gro\u00dfe Verbraucherm\u00e4rkte, die stark frequentiert sind sowie gegen\u00fcberliegend eine Abzweigung, die sowohl zum Bahnhof, zum Fitness-Studio als auch zu einer Autoverwertung f\u00fchrt. Warum erfolgte an einer solch neuralgischen Stelle keine Knotenpunktz\u00e4hlung, zumal es sich in diesem Bereich um den \u00dcbergang einer Untersuchungszelle zur n\u00e4chsten handelt und an s\u00e4mtlichen anderen Zellen\u00fcberg\u00e4ngen entlang der Staatsstra\u00dfe im Gemeindegebiet eine Z\u00e4hlung durchgef\u00fchrt wurde?<br \/>\nAuf Grund der fehlenden Z\u00e4hlstelle wurde der inner\u00f6rtliche Verkehr aus den gro\u00dfen Wohngebieten \u00f6stlich und westlich der Bahnhofstra\u00dfe, mit Fahrtziel diese Verbraucherm\u00e4rkte und zur\u00fcck, nicht erfasst. Somit ist im Bereich zwischen Steinhohle und Industriestra\u00dfe beidseitig keine Aussage dar\u00fcber m\u00f6glich, wie stark die Stra\u00dfe tats\u00e4chlich befahren war und dies obwohl gerade hier dichte Wohnbebauung vorhanden ist.<\/p>\n<p><b>b)<\/b> In den Pr\u00e4sentationsunterlagen der Infoveranstaltung wurden LKW separat angegeben, allerdings mit den Zahlen des gesamten Schwerverkehrs, also incl. Bussen (Busse machen ca. 10-20 % des Schwerverkehrs der ST2309 aus). Von dieser Gesamtsumme ausgehend wurde unseres Wissens der Durchgangsverkehr ermittelt und f\u00fcr die einzelnen Trassen als m\u00f6glicher zu entlastender LKW-Verkehr pr\u00e4sentiert. Bedeutet dies in der Folge, dass der Linienverkehr Aschaffenburg\/Kleinwallstadt bzw. Aschaffenburg\/Leidersbach nach Meinung der Verkehrsplaner auf eine k\u00fcnftige Umfahrung verlegt werden kann?<\/p>\n<p><b>Differenzen<\/b><\/p>\n<p><b>1a) Zwischen Z\u00e4hlstelle K0005 und K0006:<\/b><br \/>\nNach der Abzweigung Spessartstra\u00dfe in die Hauptstra\u00dfe Richtung Kleinwallstadt (K0005) fahren 5553 Kfz. An der Z\u00e4hlstelle K0006, vor der Abzwg. Hintere Dorfstra\u00dfe bzw. Jahnsta\u00dfe, kommen 6043 Kfz an. Dazwischen gibt es keine weitere Einm\u00fcndung, einzig ein kleiner Parkplatz. Hier stellt sich die Frage, wo kommen die <b>490 Kfz<\/b>(incl. Schwerverkehr St. 25) her?<\/p>\n<p><b>1b) Zwischen Z\u00e4hlstelle K0006 und K0005 (entgegengesetzte Richtung):<\/b><br \/>\nHier fahren 5806 Kfz los und nur 5258 kommen an. <b>(= .\/. 550 Kfz).<br \/>\n<\/b>Wo sind die Kfz geblieben bzw. woher kommt der darin enthaltene zus\u00e4tzliche Schwerverkehr von St. 18 in diesem Bereich?<\/p>\n<p>Summierte Differenz an Fahrzeugen deren Herkunft bzw. Ziel unbekannt ist:<b> 1040<\/b><\/p>\n<p><b>2a) Zwischen Z\u00e4hlstelle K0005 und K0004:<br \/>\n<\/b>Nach der Einm\u00fcndung Spessartstra\u00dfe in die Hauptstra\u00dfe Richtung Aschaffenburg (K0005) fahren 6932 Kfz, am Z\u00e4hlpunkt K0004, vor der Abzweigung in den M\u00fchlweg, kommen 8224 Kfz an. <b>Differenz: + 1292 Kfz.<\/b> In diesem Bereich gibt es zwar Einm\u00fcndungen, die aber sicher nicht mit dieser Anzahl an ausfahrenden Kfz aufwarten k\u00f6nnen \u2013 schon gar nicht in nur eine Fahrtrichtung! Wo kommen die Kfz also her?<br \/>\n<b><br \/>\n2b) In der Gegenrichtung gibt es eine solche Steigerung\/Minderung im \u00dcbrigen nicht.<\/b><\/p>\n<p><b>Zwischen Z\u00e4hlstelle K0003 und K0002:<\/b><\/p>\n<p>Nach der Abzweigung Steinhohle in Richtung Aschaffenburg (K0003) fahren 8567 Kfz los und 7085 kommen vor der Industriestra\u00dfe an. Es werden also <b>1482<\/b> Kfz weniger. Dies ist sicher auf die Verbraucherm\u00e4rkte unter Punkt Aa zur\u00fcckzuf\u00fchren. Eine genaue Aussage, wie viele Kfz hier tats\u00e4chlich auf die Verbraucherm\u00e4rkte entfallen, ist nicht m\u00f6glich. (s. Punkt Aa)<br \/>\nUnverst\u00e4ndlich ist allerdings, dass dieses Ph\u00e4nomen nur Richtung Aschaffenburg, nicht aber in <b>Richtung Kleinwallstadt <\/b>auftritt. Wie fahren die Kfz nach dem Einkaufen wieder zur\u00fcck? In dieser Richtung w\u00fcrden gem\u00e4\u00df Z\u00e4hlung innerhalb von 24 Stunden nur <b>118 Kfz <\/b>zwischen Industriestra\u00dfe und Steinhohle hinzukommen! Dies ist sehr unglaubw\u00fcrdig!<\/p>\n<p>Schlussendlich sprechen wir hier \u00fcber m\u00f6gliche <b>Differenzen in erheblichem Umfang<\/b>, die gro\u00dfen Einfluss sowohl auf die Verkehrsbelastung der MIL 11 und der ST2309 sowie auf die prognostizierte Entlastungswirkung aller Varianten haben k\u00f6nnen. Inwieweit es vor diesem Hintergrund nun notwendig ist, dass verkehrlich ordnungsgem\u00e4\u00df aufbereitete Zahlen zum Scoping-Termin vorliegen, ist eine Entscheidung, die sicher in den Aufgabenbereich Ihrer Fachbeh\u00f6rde f\u00e4llt.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend m\u00f6chten wir Sie bitten uns mitzuteilen, welches Ergebnis aus fachlicher Sicht belastbarer ist: Die in der Verkehrsz\u00e4hlung ermittelten, entlastbaren Kfz-Zahlen oder die bezogen auf den DTV von 2010?<br \/>\nIn Erwartung Ihrer raschen Antworten verbleiben wir<br \/>\nmit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>B\u00fcrgerinitiative \u201eLebenswertes Sulzbach\u201c<\/p>\n<p>Durchschriftlich an:<br \/>\nHerrn Landrat Jens Marco Scherf<br \/>\nHerrn Alexander Hoffmann, MdB<br \/>\nHerrn Dr. Hans J\u00fcrgen Fahn, MdL<br \/>\nHerrn Berhold R\u00fcth, MdL<br \/>\nHerrn Thomas M\u00fctze, MdL<br \/>\nB\u00fcrgermeister Peter Maurer<br \/>\nB\u00fcrgermeister J\u00fcrgen Reinhard<br \/>\nB\u00fcrgermeister Fritz W\u00f6rl<br \/>\nPer Mail an:<br \/>\nMain Echo<br \/>\nB\u00fcgerinitiative Niedernberg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bayerisches Staatsministerium des Inneren, f\u00fcr Bau und Verkehr z.Hd. 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